#1

Gleise

in Bahnhof 13.09.2012 22:47
von Blood Brothers | 154 Beiträge

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#2

RE: Gleise

in Bahnhof 01.04.2013 16:55
von Dexter Carrington | 48 Beiträge

Und mal wieder ist eine lange Zeit vergangen in der er Mystic Falls fern war. Er konnte nicht lange an ein und demselben Ort bleiben sondern musste immer in Bewegung sein, doch diese eine Kleinstadt hatte es ihm irgendwie angetahen. Immer wieder führte seine Reise zurück hierher. Waren es die vielen übernatürlichen Lebewesen? War es eine alte Bekanntschaft die er wiedersehen wollte? Oder war es der Eisladen an der verlassenen Ecke an der die Kugel immernoch nur 50 Cent kostete? Er selber wusste die Antwort darauf nicht wirklich, doch schon die Anreise hierher lohnte sich für ihn. Anders als sonst kam er nicht mit dem Auto sondern wollte die Vorzüge einer Zugfahrt erfahren.... und es war fabelhaft.

Er konnte sich sogar den besten Platz im ganzen Zug besorgen. Zugegeben, den Zugführer musste er dafür bei voller Fahrt aus dem Fenster werfen und auf schnellstem Wege lernen wie man soein Ding überhaupt fährt. Doch dieser Aufwand hatte sich gelohnt, denn nun saß er am Steuer.... und hatte keinerlei Ahnung was er dort eigentlich tat. Zumindest konnte er sich die Zugführermütze aufsetzen und an vielen wichtig aussehenden Knöpfen herrumdrücken. Ein großer Kindheitstraum wurde wahr.

Neben ihm stand ein kleines Radio, welches ihn mit guter Laune Musik versorgte und dieses Erlebnis noch vollkommener machte. Und endlich war das Ziel zu sehen. Mystic Falls. Vor freude stand er auf und verließ die Fahrerkabine um in den Waagon hinter sich zu rennen und lauthals zu schreien: "Wir haben unser Ziel bald erreicht Liebe Fahrgäste". Als ihn dann einer der Passagiere fragte wer jetzt den Zug fahren würde antwortete er trocken darauf. "Na der Zugführer", doch nachdem er kurz überlegte fiehl es ihm wieder ein und er musste lauthals anfangen zu lachen. "Achja, stimmt ja" Überstürzt rannte er zurück in's Fahrerhaus in dem er bemerken musste, dass der Bahnhof schneller auf sie zukam als er gedacht hätte. Kurz auf einen Knopf gedrückt sprach er per Lautsprecher zu den Fahrgästen.

"Meine Damen und Herren, hier spricht ihr Zugführer. Wir prallen bald auf unser Ziel auf. Bitte schnallen sie sich an und halten sie sich an allem fest was ihnen wichtig erscheint.... also bleiben sie ihrer Frau fern meine Herren. Jegliche Krankenkosten von Knochenbrüchen und anderen Verletzungen werden von unserer Firma nicht erstatten. Ihr Zugführer wünscht ihnen einen angenehmen Krankenhausaufenthalt und ich hoffe sie fahren auch das nächste mal mit dem Dex-Expresszug."

Er nahm den Finger von dem Knopf und trat mit aller Kraft auf die Bremse. Dies konnte den Aufprall ein wenig sänftigen, jedoch war er trotzdem stark genug um die Fahrgäste im inner umherzuschmeißen als wären es Gummibälle. Eine riesige Delle zierte nun die Vorderseite des Zuges, welche jedoch noch von einer Qualmwolke verdeckt wurde. Stark hustend kam er aus der Fahrerkabine geklettert und schmiss seine Mütze weg.

"Werde Zugführer haben sie gesagt. Es wird Spaß machen haben sie gesagt. Alles Quatsch, ich werde jetzt Astronaut."

Nachdem er sich den Dreck von seinem Oberteil abgeklopft hatte schaute er in die geschockten Gesichter von den Menschen die sich mitlerweile um ihn gesammelt hatten. "Schaut mich nicht so an, wer ist schon verrückt genug jemanden wie mich an's Steuer zu lassen." Mit lautem Gelächter ging er an der Masse vorbei und schaute sich die Rettungsaktionen der Sanitäter amüsiert von der Ferne an.


zuletzt bearbeitet 01.04.2013 17:10 | nach oben springen

#3

RE: Gleise

in Bahnhof 01.04.2013 19:12
von Jessica Drave | 44 Beiträge



Auf der Suche nach ihrer Schwester vor ein paar Monaten oder Jahren, hatte sich die Schönheit vorgenommen, nie wieder einen Fuß nach Mystic Falls zu setzen. Lyra war nicht mehr in ihrer alten Heimat und Jess war es allmählich leid jeden Fleck der Erde zu besuchen und jeden Tag darauf zu hoffen, dass sie ihre Zwillingsschwester wieder sehen würde. Wieso machte sie sich überhaupt die Mühe? Lyra suchte schließlich auch nicht nach ihr, ebenso wenig wie ihr Bruder Charles. Der Brünette konnte es vollkommen egal sein wo ihre Geschwister waren oder wie es ihnen ging ... und doch: Erneut führten alle Wege nach Rom, oder in diesem Fall nach Mystic Falls. Die Vampirin betrachtete die vorbeifahrenden Häuser während ihre Füße auf dem Sitz gegenüber ruhten und sie für einen Moment die Augen schloss. Sie musste sich erst einmal seelisch auf ein eventuelles Wiedersehen mit 'Freunden' einstellen und auch der Tatsache, dass ihre Familie - die letzten der Cunningham - vielleicht schon gar nicht mehr am Leben waren. "Miss? Wenn ich Sie bitten darf ihre Füße vom Sitz zu entfernen, wäre ich Ihnen zu Dank verpflichtet." Jess traute ihren Ohren nicht als sie den Lackaffen betrachtete, der das Wort an sie richtete. Die Schöne kam nicht umhin laut zu lachen. "Gott was geht denn mit dir ab? Hast du einen Stock im Arsch oder wieso so verkrampft? Hat dich der Zugführer zu hart ran genommen? Kleiner. Ich wäre dir zu Dank verpflichtet wenn du verschwindest und dieses geschwollene Gerede sein lässt. Da kommt mir die Junge Kellnerin von heute Mittag ja wieder hoch ..." Angewidert verzog Jessy das Gesicht und lehnte sich wieder auf ihrem Sitz zurück, doch der Arbeiter blieb hart. "Sie bekommen gleich eine Anzeige! Sie können nicht so mit mir sprechen! Bei der nächsten Haltestelle verlassen sie den Zug!" Das war glücklicherweise ohnehin Mystic Falls, aber die Schöne wollte sich den Spaß nicht entgehen lassen. Den glatzköpfigen Mann im Genick gepackt, drückte sie ihn im nächsten Moment gegen die Scheibe. Die Platzwunde an seinem Kopf verursachte eine Blutspur an der Scheibe, die Jessy grinsend mit dem Zeigefinger entfernte und ableckte. "Ein Arschloch, aber du schmeckst köstlich. Und jetzt hör mir zu. Ich mache was ich will und lasse mir nicht von einem Bimbo wie dir befehlen was ich zu tun und zu lassen habe, verstanden? Ich möchte hören "Yes Jess ich habe verstanden und sag sorry - oder in deiner Sprache: Ja Miss Drave, gewiss ich habe verstanden und bitte um Vergebung." Ein Knurren drang aus ihrer Kehle als sie den Kerl fester gegen die Scheibe drückte "Oh .. wir sind da. Endstation! Es war nett dich kennengelernt zu haben." Aprupt ließ Jess wieder von dem Kerl ab und schnappte sich ihre Tasche um sich auf den Weg zum Ausgang zu machen. "Oh .. eine Sache noch ..." Sich wieder umgedreht, ließ sie ihr Gepäck fallen, sprintete zu dem Kerl und versenkte ihre Eckzähne in seinem Hals um ihn schließlich leblos zurück zu lassen. "Danke für das Begrüßungsgetränk." Etwas Blut haftete noch an ihren Lippen als sie den Zug verließ, sich die Sonnenbrille aufsetzte und sich durch die Menge einen Weg Richtung Stadt bahnte.


zuletzt bearbeitet 01.04.2013 19:22 | nach oben springen

#4

RE: Gleise

in Bahnhof 01.04.2013 19:42
von Dexter Carrington | 48 Beiträge

Eine Weile stand er jetzt schon mit dem Blick auf den kaputten Zug gerichtet da und lachte ununterbrochen vor sich hin. Die vorbeilaufenden Passanten, welche ihn abwertende Blicke zuwarfen ignorierte er wie immer gekonnt, da er es ja schon gewohnt war. Die gesamte Welt nahm sich selber zu ernst und verlor immer mehr den Sinn für Humor. Alles Wichtigtuher welche das Leben nach strikten Anweisungen und Vorlagen führten es jedoch nie wirklich "lebten". Überall wird er nur als verrückt abgestempelt von Menschen welche durch ihre Unterdrückung der Lebensfreude näher dran waren so zu werden wie er als es ihnen lieb war. Doch das würde er irgendwann noch allen beweisen.... dass auch der selbstbeherschenste Mann auf der Welt an einem einzigen schlechten Tag all seine Prinzipien über Bord werfen kann um dem Wahnsinn freien lauf zu lassen. Dann würde jeder verstehen dass er sich garnicht so sehr von allen anderen unterscheidet wie es den Anschein hat, sondern als einziger die pure Wahrheit des Lebens erkannt hat.
Als er darüber so nachdachte und kurz darauf feststellte dass nun jeder einen großen Bogen um ihn machte bemerkte er erst, dass er seinen Gedankengang laut ausgesprochen hatte.

"Keine Angst ich bin nicht verrückt, die Stimmen in meinem Kopf stimmen mir zu." doch niemand hörte auf ihn und tat so als ob er nicht existieren würde. "Nunja, vielleicht erregt das ja eure Aufmerksamkeit" sagte er leise in einem düsteren Ton vor sich hin. Er war kurz davor in Vampirgeschwindigkeit auf ein Opfer zu stürzen um ihm vor einen großen Publikum den Kopf abzureißen als er ein bekanntes Gesicht sah. Jemand der ihn noch nie ignoriert hatte und jedesmal ein breites Lächeln auf die Lippen brachte. Als er jedoch auf ihre Lippen schaute konnte er sich schon denken womit sie sich gerade die Zeit vertrieben hatte.

"Wie kommt es, dass du jedes mal die erste bekannte Person bist die ich hier antreffe wenn ich mal vorbeischaue?" als er diese Worte sagte stellte er sich direkt vor ihr in den Weg und grinzte sie freudig an. "Vielleicht liegt es ja daran dass ich sonst niemanden hier kenne, aber wer weis das schon." Mit dem Zeigefinger strich er ihr einmalüber die Lippen und entfernte somit das restliche Blut ihres Opfers. "Da konnte wohl mal wieder jemand nicht von deinen Lippen ablassen und wenn ich mir überlege wo die überall schon gewesen sein müssen.... mh, armer Kerl."

Nun stellte er sich neben sie und legte einen Arm um ihre Schultern. Es freute ihn sie hier wirklich wieder anzutreffen, da es in der Vergangenheit viele lustige Momente mit ihr gab. Sie war ein Mensch....bzw. Vampir, welcher verstand die spaßige Seite des Lebens zu genießen und sich nicht nach Richtlinien anderer zu orientieren.

"Übrigens, schön dich zu sehen Bitchy"


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#5

RE: Gleise

in Bahnhof 01.04.2013 20:11
von Jessica Drave | 44 Beiträge

Hatte Die Schöne es nach dem Vorfall mit dem Kerl im Zug schon beinahe bereut hier her gekommen zu sein, so wendete sich das Blatt als sie auf einen alten Bekannten traf, der sie einfach immer wieder zum lachen brachte. Es war schwer eine Jessica Drave zu amüsieren, denn ihr wurde wahnsinnig schnell langweilig. Mit all den Spaßbremsen in Mystic Falls, konnte es einfach nicht spaßig werden, doch mit Dexter an ihrer Seite war Spaß vorprogrammiert. "Jester! Sag bloß dich führt auch die Langeweile hier her? Oder hast du mich ganz einfach vermisst?" Grinsend nahm sie die Sonnenbrille von ihrer Nase und setzte sie sich ins Haar, ehe sie die Augenbraue in die Höhe zog, als Dexter mit dem Zeigefinger das Blut von ihrer Lippe entfernte. "Du weißt, anfassen kostet extra." Sie betrachtete ihn streng, beinahe so als würde sie ihm jeden Moment an die Gurgel gehen, doch ein Lachen entwich der Schönen und sie ließ es zu, dass er den Arm um sie legte. "Erst gestern waren meine Lippen an einem heißen Franzosen. Vorgestern war es glaube ich ein Spanier und vorvorgestern eine junge, heiße Frau. Und wo waren deine Lippen? Seit ich dich kenne frage ich mich, ob du schon jemals Sex hattest. Du kommst mir spaßig vor aber ... versaut? Nein. Ich kann mir nicht beim besten Willen vorstellen wie es wäre mit dir zu schlafen. Entweder zu lachst die ganze Zeit oder du wirst zum Tier. Hm .. blödes Kopfkino." Den Kopf geschüttelt, wanderte ihre Hand um seinen Rücken und hinunter zu seiner Hose. Die Hand in der hinteren Hosentasche versenkt, spazierten die Beiden nebeneinander die Bahnhofswege entlang. "Schön auch dich zu sehen, Idiot. Was hast du ohne mich getrieben? Bist du für den Zug dort verantwortlich?" Auf den kaputten Zug gedeutet, grinste die Schöne. "Gute Arbeit. Du wirst immer besser, habe ich das Gefühl."

Die schreiende Menschenmenge ließ Jessy vollkommen außer Acht, ebenso wie die Tatsache dass die Beiden von den Menschen beobachtet wurden. "Willst du ein Passbild oder wieso glotzt du so, Bengel?" Ein kleiner Junge, nicht älter als dreizehn stand mit seinem Gameboy in der Menge und betrachtete Dex und Jess die an ihm vorbei liefen. "Sei brav, sonst kommen nachts die bösen Monster in dein Zimmer und verspeisen dich. Oder er kommt .." Auf Dex gedeutet, grinste sie diesen an.


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#6

RE: Gleise

in Bahnhof 01.04.2013 20:50
von Dexter Carrington | 48 Beiträge

Er war schon leicht überrascht dass seine Gegenüber sich sichtlich freute ihn wiederzusehen. Diese häufigen, zufälligen Begegnungen grenzten schon beinahe an Schicksal, doch keiner von beiden glaubte wohl an soeinen Quatsch. Ihr Terminplan schein nur ziemlich ähnlich zu sein sodass sie jedes mal zur gleichen Zeit in dieser mysteriösen Stadt waren. Aber das würde vorraussetzen, dass er einen Terminplan oder zumindest irgendeinen Plan hätte. Sie hatte schon Recht, es war die Langeweile die ihn hierher zurückführte doch das gab er natürlich nicht zu. Immerhin sollte sie im Glauben bleiben dass er sich überall die schönste Zeit überhaupt machen kann.

"Keins von beiden ist der Grund meines Aufenthaltes. Es gibt hier einfach nur einen vorzüglichen Eisladen, wo die Kugel nur 50 cent kostet. Dafür lohnt sich einfach jede lange und überteuerte Zugfahrt quer durch die Staaten. Auf Wunsch geben sie dir 2 Kugeln und machen auf jede einen großen Streußel, damit aussieht wie 2 Brüste. Klingt doch ganz nach deinem Geschmack"

Dies sagte er auf die Gefahr hin, dass sie wieder irgendwelche Witze über seine Sexualität probieren würde. Doch darüber konnte er einfach nur grinzen, denn auch wenn es schlechte Witze waren... es waren immernoch Witze. So auch ihre Aussage, dass Anfassen extra kosten würde. Bei ihm würde sie doch sicher eine Ausnahme machen. Doch das begrabschen von Körperteilen anderer lies er doch lieber ihr überlassen. "Extra? Komm schon, gebe ich dir nicht schon genügend? Spaß, Mord, die Einladung auf gemeinsames Eisessen." Als er dann seinen Arm um sie gelegt hatte kam es dann schließlich wie jedesmal. Die Kommentare über sein Sexleben. Sicher es war eine spaßige Sache, doch bei weitem nicht die einzige auf der Welt. Er musste kurz schmunzeln ehe er ihr antworten konnte.

"Wieso interresiert es dich so sehr? Du willst wohl mal eine Probefahrt wagen? Doch ich warne dich, das wird eine lange Spritztour" Er schaute ihr dabei in die Augen und fing dann an zu lachen. "Siehst du ich kann auch versaut sein. Aber jetzt mal Spaß beiseite.... nein Moment, was rede ich denn da. Du solltest dich lieber um dein eigenes Sexleben kümmern, du hast gerade schon wieder den bitte-fick-mich-Blick drauf."

Nun betrachtete auch Jess sein gerade geschaffenes meisterwerk von Katastrophe und wusste sofort, dass das sein Werk war. Es trug wohl genau seine handschrift... auffällig und zerstörerisch. "Wirklich gut geschlussfolgert, auf das Einparken gebe ich mir selbst eine B Note doch Rückblickend hat mein Spielzeug nie sonderlich lange gehalten." Er kicherte kurz, doch als Jess den kleinen Jungen mit dem Gameboy Angst machte verwandelte sich dieses in lautes Lachen. Sie machte genau wie er keinen halt vor kleinen Kindern. Als Jess auf ihn zeigte trat er hervor und beugte sich zu dem Jungen runter.

"Du solltest hoffen dass die Monster dich vor mir erwischen, denn wenn ich in deinem Zimmer bin ziehe ich dir ganz langsam jeden Finger einzeln von der Hand, wenn du dabei anfängst zu schreien wickle ich das Bettlagen um deinen kleinen Hals und drücke solange zu bis dein ganzes Gesicht blau anläuft und deine Augen schon fast herrausfallen. Aber bevor das passiert nehm ich dir dein Spielzeug weg" Mit einer schnellen Bewegung schnappte er sich den Gameboy und ging mit strahlendem Gesicht zurück zu Jess. "Uh, schau mal es ist sogar einer mit Farbe" Sagte er mit euphorischem Ton und lies einen verängstigten weinenden Jungen zurück.

"Also? Wollen wir jetzt Eisessen oder was?"


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#7

RE: Gleise

in Bahnhof 01.04.2013 21:23
von Jessica Drave | 44 Beiträge

Ja, mit Dexter gab es einfach immer etwas zu lachen. Die Beiden verstanden sich unglaublich gut und hatten mehr gemeinsam, als Jessy sich eigentlich eingestehen wollte. Eigentlich hatte Jess mit niemandem Spaß und mochte auch niemanden, geschweige denn ließ sie zu, dass jemand sie mochte. Die Schöne glaubte nicht, dass Jester sie mochte, aber er konnte auch nicht leugnen, dass er ungerne in ihrer Nähe war. Sonst würde er sie wohl kaum zum Eisessen einladen und vor allem, grenzte es schon beinahe nicht mehr an Zufall, dass sie sich immer und immer wieder begegneten. Was jedoch außerordentlich merkwürdig war - die Beiden hatten sich bereits so oft getroffen und waren doch nur 'Freunde' wenn man es denn so nennen konnte, denn eine Jessica Drave hatte keine Freunde für gewöhnlich. Nie hatten Dex und Jess es irgendwie ... weiter geschafft oder waren wie für Jessy üblich, in der Kiste gelandet.

"Ob ich eine Fahrt wagen will? Nicht doch. Das würdest du nicht überleben und ich hätte danach vermutlich einen Schock fürs Leben denn ich nehme Mal stark an das du mit deinem keuschen Leben und deiner lustigen Art von irgendetwas ablenken willst." Grinsend zwinkerte sie dem gutaussehenden Vampir zu. Sie liebte es ihn zu necken oder eben ihre typischen Spielchen mit ihm zu spielen. Und schon im nächsten Moment, amüsierte er sie erneut. Lachend betrachtete die Brünette das Schauspiel das sich ihr mit dem Jungen und Dexter bot. Sie verdrehte nur seufzend die Augen als der Gameboy des Kleinen von Dex geklaut wurde. "Ernsthaft? Du klaust einem Kind sein Spielzeug? Die Nummer mit den Fingern und dem erwürgen war ja wirklich wahnsinnig erotisch und für einen Moment muss ich gestehen, galt der fick-mich-Blick eindeutig dir, aber jetzt?" Abwertend sah sie zu ihrem Gegenüber, musste jedoch im nächsten Moment schon wieder lachen. Wie immer in seiner Gegenwart. Jess konnte sich nicht daran erinnern, ihn einmal vollkommen ernst erlebt zu haben.

Schon bald erreichten die Beiden den Ort an dem es diese wundervollen Eiskugeln für 50 Cent gab, von denen Dexter so schwärmte und die Schöne war gespannt ob es wirklich so gut war, wie der Vampir es vorgab. "Gut. Dann sei einmal in deinem Leben charmant und kauf mir zwei Eiskugeln. Aber kaufen! Nicht manipulieren oder den .. äußerst heißen Kerl umbringen. Mit dem will ich vielleicht noch schlafen. Versuch einmal menschlich zu sein und wie ein normaler Mensch zwei Mal Eis zu kaufen ..."


zuletzt bearbeitet 01.04.2013 21:29 | nach oben springen


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