#1

Stefan

in Probepost 31.03.2013 20:23
von Stefan Salvatore | 6 Beiträge

Das Leben hatte sich verändert in der kleinen Stadt Mystic Falls, nur wusste das kaum Jemand. Es war erst ein paar Tage her, dass Elena den tödlichen Autounfall hatte und sie lieber Matt als sich retten wollte. Gott, wieso musste sie das tun er hätte sie zuerst gerettet aber er konnte ihr einfach nicht widersprechen.

So zog er Matt aus dem Wagen doch für Elena kam jede Hilfe zu spät. Er zog sie heraus und versuchte verzweifelt sie wieder zu beleben, doch sie kam nicht wieder zu sich. Sie konnte doch nicht tot sein, nein das konnte er nie ertragen. Sie war doch alles für ihn und nun wurde sie ihm entrissen. Verzweifelt zog er sie an seine Brust hielt sie ganz fest in seinen Armen und weinte bitterliche Tränen der Wut und Trauer. Das konnte doch nur ein ganz schlimmer Albtraum sein, aus dem man sofort erwachen wollte.


Wie benommen saß er mit seiner toten Freundin am Ufer des Sees und bemerkte nicht mal den herbei gerufen Krankenwagen, dessen Sanitäter sich sofort um Matt kümmerten und ihn retten. Einer der Sanitäter kam auf Stefan zu und er sah mit roten, durchs weinen verursachte, Tränen ihn an. Er wollte sie nicht los lassen, was der Helfer verstand und sich hin kniete und ebenfalls versuchte sie zurück ins Leben zu holen, doch es war vergebens. Seine Welt brach gerade völlig in sich zusammen und er wusste nicht mehr wieso er noch leben sollte. Matt wurde in den ersten Krankenwagen befördert und der zweite nahm Elena und Stefan mit. Die ganze Fahrt über sah er sie an und wünschte sich so sehr sie würde einfach wieder zu sich kommen. °..Bitte Elena, bitte..°, flehte er immerzu innerlich. Doch sein Wunsch wurde ihm nicht erfüllt. Elena blieb tot. Er bekam kaum etwas noch mit und als sie am Krankenhaus waren musste er sie los lassen und sah zu wie sie sie in die Leichenhalle schoben. Er konnte sich kaum auf seinen Beinen halten, die so weich waren, dass er dachte er brach jeden Moment zusammen. Meredith kam auf ihn zugerannte und versuchte ihm zu erzählen was sie getan hatte, aber es dauerte bis er überhaupt begriff was sie da sagte. Doch iwann kam es in seinem Kopf an und seine Augen lagen erst jetzt auf ihr und nicht mehr auf der Tür in der Elena eben verschwand. "Sie haben ihr Vampirblut gegeben? Das..das heißt ja," mehr sagte er nicht und rannte seiner großen Liebe hinterher. Wenn sie wirklich Vampirblut bekommen hatte dann würde sie wieder zu sich kommen und ein Neuvampir sein, sie lebte also wieder, wenn man das so nennen konnte.

Blitzschnell rannte er zu ihr und sah wie bereits ein Tuch auf ihr lag, ohne groß nachzudenken riss er es von ihr und lies es zu Boden gleiten. Sie lag immernoch leblos da aber er wusste es würde nicht mehr lange dauern und sie würde als Vampir wieder aufwachen, einen Zustand den er niemals für sie wollte. Er wollte das sie ein normales Leben hatte, normal alterte und Kinder hatte, auch wenn er dafür nie in Frage gekommen war. Sie sollte leben und unbeschwert sein aber die Versuchung ihr nahe zu sein war damals zu groß gewesen und gott er liebte diese Frau mit jeder Faser seines Körpers. Diese 3er Geschichte mit seinem Bruder hatte ihm schon verdammt zu gesetzt und sie Angst sie an ihn zu verlieren und damit leben zu müssen war ein Gedanke, der ihm das Herz zerriss. Er gönnte seinem Bruder das Beste und wenn Elena der Meinung war er sei der Bessere für sie dann sollte es so sein. Alles hätte er aufgegeben solange nur sie glücklich war. Nun saß er hier in der kalten Leichenhalle, umzingelt von Toten und seiner Halbtoten Freundin. Wie sehr er sich doch dafür hasste sie nicht beschützt zu haben, er war daran Schuld nur er. Die ganze Zeit starrte er auf sie und sah ihre schönsten Momente an sich vorbei laufen, wie als würde er gerade sterben, obwohl das sein Herz auch tat. Er hatte alles vor den Augen: ihre erste richtige Begegnung, ihren ersten Kuss, ihren ersten Sex, ihren ersten Streit, ihre Wiedervereinigung, ihren Zusammenhalt, ihre Liebe, die Art wie sie ihn ansah. Seine Augen konnten keine Tränen mehr produzieren, er war einfach total fertig und wusste nicht wie es noch weiter gehen sollte. Was würde passieren wenn sie zu sich kam? Doch ehe er darüber weiter nachdenken konnte wurde die große Schwingtür der Leichenhalle des Krankenhauses aufgerissen und dort stand sein aufgewühlter und am Ende sein scheinender Bruder. Er hatte nicht nur Elena verloren sondern auch seinen besten Freund, wie er sich wohl fühlte? Aber er konnte nicht fragen, denn kein kleines Wort kam ihm über die Lippen. Es war als hätte er alles vergessen seit er die tote Elena in seinen Armen hatte. Die Welt hatte sich aufgehört zu drehen, so empfand er das alles. Er wich den Blicken seines Bruders aus und fixierte sie wieder auf die einzigste Frau, die er jemals richtig mit vollem Herzen liebte.

Langsam hörte er wie ihr Blut wieder zu fließen begann, es dauerte nur noch Sekunden bis sie wieder zu sich kam. Schneller als ein Blitz schlug sie die Augen auf und zog die Luft tief ein und aus. Sie richtete sich auf und sah sich verwirrt ihm Raum um. Ohne zu zögern ging er zu ihr und zog sie in seine Arme. "Sssch, Elena, sscch," versuchte er sie zu trösten. Doch ihr war das alles zuviel ihre Sinne hatten sich verändert und sie löste sich aus seiner Umarmung und stand auf. Sie sah genauso aus wie vorher aber innerlich hatte sie sich stark verändert. "Elena wie geht es dir?" Doch sie konnte nichts sagen, es war sicher alles zuviel auf einmal. Völlig verwirrt sah sie die Brüder an und meinte sie will erstmal alleine sein und zu ihrem Bruder gehen. "Du weist was passiert wenn du kein Menschenblut trinkst oder? Weist du schon was du machen willst?" Sie schüttelte nur traurig den Kopf und ging an den Brüdern vorbei. Damon sah verzweifelt zu seinem Bruder, der auch nicht wusste was er gerade tun sollte. "Damon gib ihr Zeit, es ist sicher viel zu viel für sie. Wir sollten in ihrer Nähe bleiben." Mit einem Nicken unterstrich er dies und Beide gingen ihr heimlich nach. Es war wie vorher als Beide um sie bullten und nun war alles wieder offen. Evtl war Damon jetzt anziehender als Vampir und sie würde sich doch für ihn entscheiden. Oder wollte sie überhaupt noch leben oder verweigerte sie es Menschenblut zu werden und zu einem Blutsauger zu werden? Damals war das alles noch sehr ungewiss.

Er lief durch den kleinen Park seines Heimatortes und dachte an diese Zeit zurück. Inzwischen hatte sich Elena für das Leben eines Vampires entschieden und ihr Herz schien an dem seines Bruders zu hängen, etwas das es ihm schwer machte in der Nähe der Beiden zu verweilen. Er gönnte es ihnen keinen Frage aber es schmerzte sein Herz noch zu sehr als das er die Beiden verliebt sehen konnte. Und er hatte sich für einen anderen viel krasseren Weg entschieden weiter leben zu können ohne von seinem vor Liebe sehnenden Herz nach ihr zu sterben: Er trank wieder Menschenblut und nicht nur aus den Konserven, die ihm Keller standen, nein auch von Menschen. Inzwischen konnte es dies gut vertuschen und keiner würde je auf ihn als Übeltäter kommen. Wieso er das tat wusste er nicht wirklich aber es half ihm mit allem zurecht zu kommen, immerhin hatte er seine große Liebe verloren und er wusste nicht wie in der Nähe seines Bruders sehen konnte. Er liebte sie immernoch über alles, doch sie war nun an Damon interessiert. Kurz schloss er die Augen und zog die Luft tief ein. Seine Gefühle waren zuviel, da wollte er viel lieber der eiskalte Ripper sein, der nichts fühlte und evtl wollte er sich so auch einen kleinen Funken ihrer Aufmerksamkeit erkämpfen. Eine junge blonde Frau joggte an ihm vorbei und sofort hatte er die Augen wieder offen als er ihr schnell pulsierendes Blut wieder hörte. Gott es roch wie die reinste Versuchung. Seine Augen suchten den Park ab ob Jemand zu sehen war und mit einem Grinsen stellte er fest, dass sie alleine waren. Sie stoppte und dehnte sich ein wenig, die perfekte Gelegenheit. Er rannte blitzschnell auf sie zu, packte sie am Hals, zog sie zu sich und rammte ihre seine messerscharfen Zähne in den Hals. Ihr Blut schmeckte hervorragend und seine Sehnsüchte waren mit einem Mal verschwunden. Das Blut war seine Droge und er konnte so einfach nicht aufhören, weil er das alles sonst nicht durch stehen würde. Ehe die Frau bewusstlos wurde lies er sie los drehte sie zu sich und sagte ihr manipulierend: "Du weist von all dem nichts. Geh nach Hause und trag ein Tuch bis diese Wunde verschwunden ist. Du wirst Keinem etwas sagen davon. Und nun geh, geh nach Hause." Sie nickte ihm zu und rannte schnell weg. Er sah ihr nach und wischte sich das Blut der Blondine von den Lippen. Das Blut gab ihm wieder Kraft und für einen kurzen Moment vergass er all seinen Kummer.




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#2

RE: Stefan

in Probepost 31.03.2013 20:25
von Elena Gilbert | 952 Beiträge

WOW ^^ Ein sehr langer und wirklich schöner Post ♥ Dann sag ich doch Mal: HERZLICH WILLKOMMEN ♥



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