#1

Zimmer 223

in Pension 02.04.2013 17:28
von Alex Thatcher (gelöscht)
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Mit einem erregten Stöhnen wurde die zarte Blondine gegen die Wand gepresst. Umgarnend schlang Alexander seine Arme um den schlanken Körper seiner Gespielin. Der Alkohol schoss durch seinen Körper, begleitet von viel Testosteron. Knurrend riss er dem Mädchen den engen dünnen Stoff vom Leib und ließ das hellblaue Kleid achtlos zu Boden fallen. Forschend fuhren die markanten Lippen des Schönlings über die weiche Haut Selinas, eine junge Frau die er soeben erst im Club kennen gelernt hatte. Doch das spielte keine Rolle. Die beiden Lüstlinge hatten sich gefunden: er war bereit zu vernaschen, sie bereit sich vernaschen zu lassen. Mit einer edlen schnellen Bewegung hatte er sich schnurstracks das Oberteil ausgezogen und schleuderte es zu Selina's Kleid hinüber. Die Tätowierungen des Menschen schienen bei diesem Übermaß von Lust zu leuchten. Schwer atmend vergrub er seine nervösen Hände in den Haaren seiner Angebeteten und zerrte sie in einen energischen intensiven Kuss.

Lächelnd riss er Selina mit sich und bettete die halbnackte Schönheit unter sich auf die Laken seines gemieteten Pensionzimmers. Als er gerade dabei war ihr mit leicht geöffneten Lippen über den nackten Oberkörper zu fahren, klingelte sein Smartphone. Knurrend versuchte er es geradewegs zu vergessen und den nervtötenden Anrufer mit gekonnter Ignoranz weg zu drücken. Mit einer flinken Handbewegung hatte er mit der einen Selina's Hände gepackt und sie über ihrem Haupt genagelt, während er mit der anderen in seine Hosentasche fuhr, um sein Handy auszuschalten. Mit einem breiten Schmunzeln auf den Lippen fuhr er über den Körper der wahren Schönheit ehe er sich dem Anruf widmete und mit genervter Reaktion feststellen musste, dass ihn soeben sein Chef anrief. "Einen Moment bitte, Sweetie.."

Alexander riss sich schweren Herzens von Selina los und stand auf. Mit gezücktem Telefon marschierte er einige Meter von seinem Nachtisch weg und sprach mit dunkler tiefer, leicht gereizter Stimme in das Telefon. "Ja was gibt's?" Sein Boss müsste schon einen extrem guten Grund haben, um ihn nachts um 3 Uhr 'wach' zu klingen. Unabhängig davon ob Selina ihn wach genug gemacht hatte oder nicht. Nächtliche Anrufe - unter der Woche - waren eigentlich ein NoGo. Doch sofort als Alexander hörte um was es ging, nickte er nur zustimmend. Seufzend legte er auf nachdem er sich verabschiedet hatte und sah enttäuscht zu Selina hinüber. "Es tut mir Leid aber du musst gehen." Rasch hatte er sein Shirt vom Boden aufgehoben und warf der Blondine das enge Kleid hinüber. Die Tattoos verschwanden wieder unter dem weißen Stoff und Alexander fuhr sich energisch durch das bronzefarbene Haar, ehe er seine Jacke schnappte und die Tür zum Flur aufriss. "Es tut mir wirklich Leid. Ist aber wirklich wichtig. Bis dann." Ohne ein weiteres Wort verabschiedete er sich von dem Mädchen und verschwand in den nächtlichen Morgenstunden, um seinem neusten Fall auf die Spuren zu gehen. Er rechnete auch nicht die Blondine noch einmal zu sehen. Also warum sollte Man(n) höflich sein?

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#2

RE: Zimmer 223

in Pension 03.04.2013 00:05
von Selina Ledoux (gelöscht)
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Mit einem ergebenem Schnurren auf den Lippen ließ sich Selina in das kleine Pensionszimmer des Fremden ziehen und dort unweigerlich an die nächstbeste Wand pressen, die den Wänden des Clubs in dem sie sich vor weniger als einer stunde kennengelernt hatten und der schäbigen Seitengasse außerhalb dessen, in nichts nach zustehen schien außer das sie weniger Außenstehende beobachten konnten. Wie sie so schnell hier her gefunden hatten ohne dabei wirklich die Finger voneinander zu lassen, wusste die Blondine nicht, allerdings schob sie den Mangel an geistigen Fähigkeiten in diesem Moment eindeutig dem viel zu hohen Alkoholanteil in ihrem Blut und nicht zuletzt dem gut aussehendem fremden in die Schuhe der sie mit seinen Berührungen und küssen vollkommen um den Verstand brachte. Fordernd Strichen ihre Fingerspitzen unter den dünnen Stoff seines Shirts, Strichen die Konturen seiner Muskeln nach die sich unter der gespannten haut abzeichneten und kratzte leicht mit den Nägeln darüber während sie sich ohne Widerworte das Kleid ausziehen ließ, das sich vor kurzem noch ebenso schmeichelnd an ihren Körper geschmiegt hatte, wie es der Fremde nun an dessen stelle Tat.

Völlig in seinen Bann gezogen in dem einfache regeln wie smalltalk, Namen und Anstand vollkommen überflüssige Dinge zusein Schienen, erwiderte die Tänzerin mit einem leisen seufzten den verführerischen Kuss des Mannes während sie mit ihm zusammen den weg zum Bett auf sich nahm, dabei an einige Gegenstände schlug die ihr gewiss mit unschönen blauen Flecken in Erinnerung bleiben würden und den kleinen Tanz ihrerseits beendete sobald sie sich von ihm in sie Laken des riesigen Bettes stoßen lies.
All die guten Vorsätze und Tugenden, wie Treue, Vernunft und Ehrlichkeit an die sie sich die letzten Wochen, Monate so eisern gehalten hatte, warf sie für eine bedeutungslose Nacht wie dies eine war über den Haufen und das nur um sich lebendig zu fühlen? Absolut, wenn sie in die dunklen Augen des fremden sah in denen sich das begehren widerspiegelte, das auch sie empfand und sich unter seinen quälend langsamen küssen über ihre sowieso schon übersensible haut, aufbäumte und indirekt nach noch mehr verlangte. Das es falsch war....nicht richtig, schien einfach nicht mehr zu zählen wenn sie es sich nur oft genug sagte. Als hätte sie Jemand von einem Fehler abhalten wollen den sie früher oder später bereuen würde, vernahm die Blondine das durchdringende Klingeln seines Handys und die Berührungen seinerseits mit denen er sie scheinbar vertrösten wollte, bis er das nervige etwas abgeschallten hatte das ihnen beiden die Stimmung ruinierte.

Ohne das sie dem Gespräch des fremden lauschen musste, wusste die Blondine das es vorbei war mit der blinden Lust. Schon die Veränderung seiner Haltung im laufe des Gesprächs bis hin zur Ernsthaftigkeit in seiner stimme ernüchterte Selina mit jeder Sekunde die verging, ebenso wie die Schuldgefühle die sie heimsuchten, sobald er die Finger von ihr ließ und sie in die kühle Realität zurück schickte. Das hier war ein Fehler ...und sie sollte froh sein das sie sich nicht weiter hatte mitreißen lassen...sollte doch, obwohl sie es nicht durfte würde sie es jederzeit wieder tun.
Noch bevor etwas sagen konnte, erhob sich die Schönheit von seinem Bett und begann ihre Sachen zusammen zu sammeln, ehe sie mit einem bitteren Lächeln auf den Lippen ihr Kleid auffing das er ihr zu warf und schnell hineinschlüpfte. "Wow, ein echter Gentlemen..." Scherzte sie mit neckendem Tonfall in der stimme die sich sogar in ihren eigenen Ohren nicht wie die ihre anhörte bevor sie in ihre Schuhe schlüpfte, sich das zerzauste haar glatt strich und dem fremden perplex nachsah der sie ohne weiteres alleine zurück ließ. Überrascht über sein plötzliches verschwinden lies sich die Ledoux etwas mehr zeit beim fertig machen und steckte den dünnen Ring zurück an ihren Finger, während ihre Gedanken von dem Schuldgefühlen und der sexuellen Frustration übermannt wurden, sie sie eigentlich mit Alkohol hatte bekämpfen wollen bevor der fremde in den Club getreten war. Mit gereiztem seufzten auf den Lippen, beschloss Selina das beste aus der angebrochenen Nacht zu machen und plünderte die kleine doch recht gut bestückte minibar während sie auf das Taxi wartete das sie zurück in die Stadt fahren sollte - natürlich alles auf die Rechnung des fremden den sie ne wieder sehen würde und der ihr den Abend ruiniert hatte, wenn schon, denn schon.

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