#1

altes Lagerhaus

in Highway 06.04.2013 23:18
von Dexter Carrington | 48 Beiträge



Etwas auserhalb von Mystic Falls befand sich ein altes, verlassenes und verottetes altes Lagerhaus, welches vor vielen Jahren einer großen Firma gehörte welche jedoch pleite gegangen ist. Seitdem steht diese Halle leer und hatte auch keinen neuen Besitzer in Aussicht. Man sagt sich dass ein paar Tage vor der Schließung ein grausamer Mord hier Stadtgefunden hat und solche Geschichten Schrecken Interresanten natürlich ab. Für Dexter war dies nun ein Ort in dem er verweilen konnte wärend er auf der Durchreise war. Als er die große Schiebetür öffnete welche in's Innere führte lies er nochmal den Tag revue passieren. Wie nicht anders von dieser Stadt zu erwarten hatte er schon am ersten Tag einen heiden Spaß, was letztendlich natürlich an seiner alten Freundin Jess lag, die in diesem Augenblick auf dem Weg in's Gefängniss war. Doch sie war schon ein großes Mädchen und konnte sich selber daraus befreien und gleichzeitig ihre Nägel machen.

"Ich bin daaaaa, wer noch?"

Schrie er in den Raum hinein welcher ihm zuerst nur seine eigene Stimme als Echo zurückschallte. Freudig schob er die große Schiebetüre wieder zu und zog seine Jacke aus. "Schön dass wenigstens die Stimmen in meinem Kopf mir antworten." entgegnete er auf sein eigenes Echo. Seine Jacke hing er wie in einer normalen Wohnung üblich an einen Kleiderständer, denn schon bei seinen vorigen Besuchen in Mystic Falls hatte er genügend Zeit es sich heimisch einzurichten. An den Wänden standen dutzende alte Schränke welche allesamt mit den unterschiedlichsten Spielzeugen und Todesmachinen gefüllt waren. Er atmete einmal tief durch und ging tiefer in die Halle hinein. "Das ist der Duft der Freude..." Einmal den Kopf nach rechts gedreht entdeckte er jedoch eine Leiche welche er vor langer Zeit dorthin gelegt hatte. Angewiedert hielt er sich die Nase zu . "... oder der Gestank des Todes...puh. Habe ich euch nicht gesagt ihr sollt ihm an irgendeinen Kinderspielplatz absetzen?!" fragte er in den Raum.

Und tatsächlich... eine vertraute Stimme antwortete ihm aus der Ferne. "Tut uns Leid Boss, aber wir waren bisher zu sehr mit den anderen Aufgaben beschäftigt die du uns aufgegeben hast. Wobei ich mich immernoch frage wieso wir die Stadt nach eigenartig aussehenden Steinen absuchen sollen." Die Stimme kam dabei immer näher und allmählisch konnte man nicht nur eine Person... sondern insgesamt 5 Personen erkennen. Bevor Dexter angefangen hatte die Welt zu bereisen und immer wieder in Mystic Falls aufzutauchen lebte er in New York. Nach vielen grauenhaften Taten machte er sich dort in der Untergrundscene einen Namen und jeder in NY mit einem großen Ruf brauchte natürlich auch Handlanger. Es dauerte nicht lange bis sich die ersten freiwilligen Kriminellen meldeten... nachdem er gedroht hatte ihre gesamte Familie zu töten, doch wen interresierten schon die Kleinigkeiten? Nachdem er die Großstadt jedoch verließ wurde es ruhig um seinen Namen und einzig diese 5 Handlanger blieben ihm übrig und konnten somit ihre Familie beschützen.

"Steine??? Achja, schonmal was von Hobbys gehört? Ihr saht so gelangweilt aus, da dachte ich mir ich suche euch eine Beschäftigung. Gefällt sie euch etwa nicht?"

Fragte er in weniger erfreuten Tonfall, wärend er seinen Untergeben immer näher kam. Diese 5 Männer hatten schon lange nichtmehr nur Angst um ihre familie sondern auch um ihr eigenes Leben, weshalb sie jede Verrücktheit über sich ergehen liesen. Jedoch schüttelten nur 4 von ihnen verängstigt den Kopf, wobei einer ruhig und zurückhaltend an einer Wand gelehnt stand. Dexters Mundwinkel verbogen sich wieder zufrieden nach oben und er tanzte mit grazielen Bewegungen einen großen Tisch in der Mitte der Halle an, an dem nur ein einziger Stuhl stand. Dies war sozusagen sein Tron und niemand sonst durfte sich darauf setzen... auch wenn er weg war. Auf dem Tisch stand ein Zauberwürfel welchen er in die Hand nahm bevor er sich in den Stuhl fallen lies. Kurz herrschte eine Totenstille, was wohl auch mit der Leiche in der Ecke zusammenhing. Konzentriert versuchte er das Rätsel des Zauberwürfels zu lösen und beachtete die anderen Anwesenden garnicht mehr.... bis der 5te Handlanger sich lautstark zu Wort meldete. "Mir reicht es! In jeder Stadt sollen wir irgendwelche sinnlosen Sachen für dich erledigen und sehen dafür keinen einzigen Cent!" Dex ignorierte ihn und bastelte weiter an seinem Würfel herrum, doch als der Unruhestifter an den Tisch kam und wütend mit der Faust auf diesen schlug würdigte er ihm doch einen finsteren Blick. "Du drohst unsere Familie zu töten doch weist nichteinmal wo sie wohnen! Ich habe es satt... ich steige aus!" ergänzte er und ballte seine Fäuste immer mehr zusammen. Die restlichen Anwesenden fingen gerade an sich seiner Meinung anzuschließen, als Dex eine Pistole aus der Innenseite seiner Jacke holte und auf ihn zielte. Er fing an zu lachen und kippelte mit dem Stuhl zurück.... dachte er wirklich dass er bei dieser ganzen sache ein Wörtchen mitzureden hatte?



"Du willst aussteigen? Wenn du darauf bestehst Bruno."

Und wiedereinmal machte er ihnen klar wer hier die Fäden in der Hand hielt und das ohne seine Vampirkräfte einsetzen zu müssen. Die aggresive Miene von Bruno löste sich in sekundenschnelle auf und verwandelte sich in ein verängstigtes Grinzen. Mit erhobenen Händen versuchte er sich nun herrauszureden. "Aber Boss... ich habe doch nur Spaß gemacht." versuchte er ihm weis zu machen. Doch ohne zu zögern betätigte Dex den Abzug. Jeder im Raum zuckte dabei zusammen, doch aus dem Lauf der Pistole kam nur eine Fahnenstange mit der daran befestigten Fahne auf der "Bäng" stand. Es war sein kleines Souvenir was er von der Reise mit Jess mitgenommen hatte. "Genau wie ich." antwortete er ihm wärend er die Fahne triumphierend hin und her schwenkte. Erleichterung machte sich im Raum breit und Bruno wischte sich den Angstschweiß von der Stirn. Doch gerade als es so aussah dass die Situation geklärt war drückte Dex nochmals auf den Abzug und die Fahnenstange schoss aus der Pistole herraus... direkt in Brunos Herz. Dieser viel sofort Tod auf den Boden.

"Ups... habe ich wohl doch nicht. Ende der Fahnenstange."

Die Pistole wurf er weg und ging in Richtung seiner restlichen Untergebenen. Diese schauten ihn nur verängstigt an und hatten Angst was er als nächstes machen würde. "Also Leute, ich hoffe hier will nicht noch jemand rebellieren? Ich muss wissen dass ihr hinter mir steht. Würdet ihr es einmal für mich sagen?" Vorfreudig schaute er in die ängstlichen Gesichter, bevor sie genau das taten was er verlangte. Gleichzeitig antworteten sie ihm. "Wir stehen hinter dir." Überlegend griff sich Dex an sein Kinn. Nicht gerade das was er erhofft hatte. "Ein bisschen lauter." forderte er sie nochmals auf und wie aus der Pistole geschossen hörte es sich wie ein Chor an. "Wir stehen hinter dir!" Das hatte ihm schon besser gefallen. Er drehte sich in Richtung der Leiche um und schaute auf sie herrab. "Jetzt du Bruno...... achja, Tod. Hahahahaha.....Könntet ihr bitte den Müll nach draußen schaffen?" Er setzte sich wieder zurück auf seinen Stuhl und befahl einen von ihnen mittels Handbewegung zu ihm zu kommen. Neben dem ganzen verrückten Zeug hatte er schließlich immernoch einen Plan den er durchführen musste."Eure Loyalität bringt ein Lächeln in meinem Herzen. Sagen wir einfach wir vergessen was heute geschah und fangen von vorne an." Er zog seinen Kopf zu sich runter und flüsterte ihm in's Ohr dass er etwas für ihn aus dem Krankenhaus stehlen sollte. Erschrocken wich sein Kumpane zurück und sprach mit zitternder Stimme. "Aber das Zeug wird sicher gut verschlossen sein."

"Ouh ja.... aber denk doch nur mal an den Spaß." versuchte er das Argument mit einem monströsen Grinzen zu kontern. Und wenn sein Plan ersteinmal gelingen würde... würde auch jeder andere in der Stadt seine Leidenschaft teilen können.


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#2

RE: altes Lagerhaus

in Highway 10.04.2013 18:25
von Dexter Carrington | 48 Beiträge



Durch seine Verletzung dauerte es länger als sonst bis er sein Lagerhaus erreichte und auch die schwere Schiebetüre lies sich jetzt nichtmehr so leicht aufziehen wie er es gewohnt war. Dieser Biss machte ihm wirklich zu schaffen und er konnte spüren wie sich ein Gift in seinem Körper ausbreitete. Noch nie zuvor hatte er jemanden getroffen der von einem Wolf gebissen wurde, weshalb er seine restliche Zeit die ihm noch blieb nicht einschätzen konnte. Vielleicht ging es bei diesen Hybriden wie der Femde es war sogar schneller als gewöhnlich. Er konnte nur spekulieren und sich auf sein Ende vorbereiten. Den meisten würde so kurz vor ihrem Tod etwas die gute Laune vergehen, jedoch nicht ihm. Er nahm es immernoch mit einem Lächeln hin. Als er die große Tür wieder zugemacht hatte hielt er sich erneut an seiner Wunde am Hals, welche ununterbrochen schmerzte. Er hatte den Tod noch nie gefürchtet, da er ein erfülltes Leben hatte. Jeder würde irgendwann einmal sterben müssen... auch die eigentlich Unsterblichen wie er es war. Aber wieso musste es gerade jetzt passieren? Gerade als er angefangen hatte sich mit Jess richtig gut zu verstehen und mit ihr mehr Spaß zu haben als schon eine Ewigkeit nicht mehr. Bei dem Gedanken musste er noch breiter Grinzen und machte sich auf dem Weg zu einem Spiegel. Auf dem Weg zu diesem kam er am Radio vorbei, welches seine Untergebenen wohl angemacht hatten. Nicht gerade sein Musikgeschmack, weshalb er es sofort ausschaltete. (also Musik wirklich ausschalten :D)

"Du hast recht singender Mann aus dem Radio... ich hasse den Song auch."

Nun herrschte pure Stille, die einzig durch seine Schritte zum Spiegel zwischendurch unterbrochen wurden, die durch den großen Raum hallten. Vor dem Spiegel angekommen legte er den Kopf zur Seite um einen besseren Blick auf die Wunde zu bekommen.Soetwas hatte er zuvor noch nie gesehen. Als er mit seinem Finger auf sie tippte zuckte er kurz zusammen durch den stechenden Schmerz. Starr schaute er sein lächelndes Spiegelbildan, bevor er seine Hand zur Faust ballte und diesen zerschlug. Dabei zog er sich Schnittverletzungen an der hand zu welche anders als die am hals noch schnell verheilten. Ein düsteres Lachen seinerseits störte nun die Ruhe. er wusste nicht warum er lachte doch der dumpfe Klang wurde allmählisch immer höher, bis es sich wie die Lache eines wahrlich Verrückten anhörte. Durch dieses wurden seine handlanger auf ihn aufmerksam und begaben sich sofort auf den weg zu ihm. "Du bist ja wieder da Boss? Was ist das an deinem Hals?" dabei zeigte er angewiedert auf die Wunde. Dex beruhigte sich schnell wieder und ging näher zu dem Fragenden. "Ach das? Das ist dir aufgefallen? Ich werde es dir zeigen. Schon bald wird diese Wunde verursachen dass das hier mit mir passiert." Blitzschnell rammte er seine Hand in die Brust seines Untergebenen und riss ihm das Herz aus der Brust. Dieser fiehl sofort zu Boden. " Das wirst du jetzt jedoch nichtmehr miterleben können." Als er sich zu den letzten 4 Verbleibenden drehte schmiss er das Herz hinter sich. Sein verschleiß an Handlangern nahm in letzter Zeit überhand. Doch wenn er tod war nützten sie ihm sowieso nichtmehr viel.

"Also Leute, setzt ein gespieltes Lächeln für mich auf und erledigt etwas für mich." Dann erklärte er ihnen was ihre letzte Amtshandlung unter seinem Kommando sein sollte. "So viel zu tuhen.... so wenig Zeit. Also viel für euch zu tuhen und wenig Zeit für mich, also hopp hopp!." Sofort machten sie sich auf den Weg, genauso wie er. Er musste schließlich seiner Harley auf wiedersehen sagen... auch wenn sie wohl nicht viel Wert darauf legen wird.


zuletzt bearbeitet 10.04.2013 18:26 | nach oben springen

#3

RE: altes Lagerhaus

in Highway 10.04.2013 22:30
von Dexter Carrington | 48 Beiträge



Jede Bewegung die er machte wurde antrengender und schmerzte mehr. Er versuchte sich jedoch weiterhin nicht viel Anmerken zu lassen, auch wenn dies immer schwerer wurde. Bald würde es selbst soweit sein, dass er nichteinmal lächeln konnte ohne sich selbst Schmerzen zuzufügen. Doch er hielt weiterhin an dem Gedanken fest vor seinem Tod noch etwas lustiges zu unternehmen. Eigentlich war er der festen Überzeugung, dass Jess dieses Spiel wie immer mitspielen würde doch dieses eine mal schien sie darauf nicht einzugehen. Er konnte ihr keinen Vorwurf machen.Bisher hatte sie jede noch so verrückte Aktion mit ihm durchgeführt und bewiesen wie viel Humor in ihr steckte. Jetzt dachte sie einfach realistisch und hatte damit höchstwahrscheinlich auch recht. Doch das wollte er sich einfach nicht eingestehen. Erst als sie nach seiner Hand griff wurde er vernünftig und nickte ihr zustimmend zu. Er wusste nicht was es mit ihr war, doch sie war die Einzige die es bisher geschafft hatte ihm von einer Idee abzubringen. Als sie ihm die Symptome des Werwolfbisses aufzählte die ihn noch erwarteten wurde ihm tief im Inneren schon etwas mulmig.

"Hört sich ja nach einem Haufen Spaß an...."

Sagte er in einem sarkastischen Tonfall und lies sich von ihr den Weg zur Straße leiten. Sie wollte ihn also jetzt nach Hause bringen und die Art mit der sie mit ihm umsprang lies ihn wie einen alten zerbrechlichen Opa wirken. Doch diese Seite von jess hatte er noch nie gesehen und für bekanntlich mochte er Überraschungen. Mit seiner hand strich er ihr über die Wange und kneifte dann in sie hinein. "Du bist einfach Zuckersüß" dabei wollte er wieder lachen, jedoch unterdrückte er es so gut wie er konnte und man konnte nur ein leises kichern von ihm entnehmen. Er führte sie also zu seiner Lagerhalle in der die beiden jetzt ganz alleine waren. Seine Untergebenen hatten die letzte Aufgabe für ihn erledigt und es stand ihnen frei zu gehen. Als die beiden davor standen zeigte er nur auf die große Schiebetür,damit Jess diese öffnen würde. Er selber hatte inzwischen wohl nichtmehr genügend Kraft dafür. Im Inneren legte er einen Arm um sie und zeigte ihr alles.

"Das sind meine Schränke mit meinen Spielzeugen, dort ist eine Leiche, das ist mein großer Tisch mit dazugehörigen Stuhl auf den nur ich mich setzen darf und da... noch eine Leiche." Langsam zog er seine Jacke aus und schmiss sie in irgendeine Ecke. "Fühl dich ganz wie zu Hause." Als er in eine Ecke schaute entdeckte er einen seiner Handlanger.... was machte der noch hier? er ging auf ihn zu, doch nach einem Augenblinzeln war er verschwunden. Was war da gerade passiert? Diesen kurzen Vorfall ignorierte er einfach und ging zurück zu Jess. Was hatte sie jetzt vor? Ihn solange bemuttern bis er friedlich einschlief? Das war eigentlich nicht ihre Art, doch was wusste er schon wirklich von ihr? Genauso wenig wie sie von ihm, da beide von ausen nur ihre schlechten Seiten präsentierten.Doch man konnte nicht abstreiten, dass in beiden auch etwas anderes als dies steckte. Sie waren gleich was dies betraf. Er war erst eine kurze zeit hier drinnen und schon fing er an ungewöhnlich zu schwitzen. Mit dem handrücken wischte er sich den schweiß vom Gesicht.

"Wie lange wird es ungefähr dauern?"

Sie schien sich ja etwas mit diesen Bissen auszukennen, weshalb er auf Antworten hoffte. In diesem Moment ging er zu dem Radio, welches auf einer Kommode stand und schaute zu Jess. "Musik meine Liebe?"


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