#1

Badezimmer

in Haus von Selina Ledoux 08.04.2013 22:36
von Alex Thatcher (gelöscht)
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Alexander's Herz schlug fest in seiner Brust. Adrenalin peitschte durch seine Adern. Erregung zeigte sich an seinem Körper. Lächelnd ließ er sich von Selina leicht aus dem Gleichgewicht bringen. Der aufsteigende Dampf des heißen Wassers verpasste der Szene die perfekte Atmosphäre. Coolio tönte laut aus den Lautsprechern der Anlage und Selina beendete die Perfektion des Momentes mit ihrem geschockten Gesichtsausdruck. "Was ich hier tue? Hatten wir nicht abgesprochen du behältst mich wenn wir bei dir angekommen sind?" lächelnd sah er an Selina hinunter und konnte sich ein erstauntes Schmunzeln nicht verkneifen. "Raus hier?" der Schönling sah sie theatralisch an. "Aber man sollte einen durchnässten armen Kerl nicht einfach so aus dem Haus werfen. Schließlich hast du mich doch eingeladen als du die Terassentür hast offen stehen lassen." breit grinsend verschränkte der Lüstling die Arme vor der trainierten Brust und sah mit erhobenem Blick zu der zarten Blondine hinunter, die mittlerweile ein dünnes Handtuch um ihren schlanken Körper gebunden hatte. Doch auf die Idee den Wasserhahn auszudrehen kam sie noch immer nicht. Was Alexander jedoch auf keinen Fall im Wege stehen sollte sie zu verführen. Es betonte nur leider ihre Unfähigkeit mit solch unerwarteten Situationen umgehen zu können was ihm Pluspunkte in seiner Verführungskunst gab.

Alexander sah Selina mit forschenden Blicken dabei zu, wie sie sich qualvoll in die Enge gedrängt fühlte und Halt an der kalten gekachelten Wand suchte. Anscheinend wäre sie am liebsten eins mit den Kacheln geworden: normal, kalt, leblos, unauffällig. Doch genau das war sie nicht. Sie war eine außergewöhnliche Frau. Nicht umsonst hatte Alexander sich dazu entschlossen das Risiko einzugehen von ihrem Mann erwischt zu werden während er sich zu seinem Opfer in die Dusche stahl. Das warme Blut schoss durch ihren Körper und verlieh ihr Leben wie nie zuvor. Bei ihrem Aussehen konnte sie niemals als unauffällig gelten. Sicherlich gab es immer ein paar Männer die ihr sabbernd hinterher sahen wenn sie nur die Straße hinunter lief. "Polizei? Ich bin selbst Bulle, Sweetie. Und war eher einer der Gutbezahlten. Also shhh. Dein zorniger Ehemann kann mir nichts."

"Nah nah nah..." mit dunkler Stimme und leicht glühenden Augen trat der Schönling näher an Selina heran. "Wieso.." mit vorsichtigen und sich in die Länge ziehenden Bewegungen strich er ihr über die wundervoll geschwungenen Lippen und zwang sie mit dem Beißen aufzuhören. "...sagt mir dein Körper jedes Mal etwas anderes wenn du mir sagst ich solle mich fern halten?" Behutsam strich er ihr eine nasse blonde Haarsträhne aus dem Gesicht. "Nun auf was sollte ich eher hören?" sarkastisch zog er eine Augenbraue in die Höhe. "Auf deinen Verstand? Oder vielleicht doch eher.." mit gebeugtem Oberkörper setze er einzelne Küsse auf Selina's Brustbein. "...deinem Körper." Sie hatte keine Chance mehr. Wie eine Schlange auf Beutesuche hatte er längst zugeschlagen. Mit festen Armen hatte er sich Selina gepackt und presste seine Lippen auf die ihrigen. Hitze schoss durch seinen Körper und sammelte sich an einer gewissen Körperstelle. Was auch Selina mitbekommen musste, nun da sie direkt an ihn gekettet seinen verführerischen Küssen erlag.

Alexander nahm Selina's Hände - welche noch immer verkrampft an ihrem Handtuch hingen um sich vor dem hereinbrechenden Hurricane zu schützen - und legte sie an seinen Hinterkopf. Er würde es ihr so einfach machen wie möglich. Alleine die Tatsache, dass beide für wenige Augenblicke ihren Spaß hatten, zählte nun. Mit flinken Händen hatte er das Mädchen von dem durchnässten Handtuch befreit und erkämpfte sich somit einen freien Blick auf ihren wundervoll geformten Körper. "Hm.." flüsterte er an ihr Ohr und begann den Körper der Blondine abwärts zu küssen ehe er an ihren Brüsten anhielt und diese erregbarsten Regionen mit vorsichtigen jedoch bestimmten Kreisungen seiner Zunge liebkoste. Alexander's Haut spannte über der tatkräfitgen Muskulatur. Wild umschlungen standen sie da und auch Selina schien sich nach und nach mit dem Gedanken anzufreunden Alexander willkommen zu heißen. "Lass dich fallen.. nur wir zwei. Vergiss ihn. Ich bin hier. Für dich." brummend verführte er sie nach Strich und Faden.

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#2

RE: Badezimmer

in Haus von Selina Ledoux 09.04.2013 00:17
von Selina Ledoux (gelöscht)
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Der heiße Dampf des Wassers stieg unerbittlich im Inneren der prasselnden Dusche hinauf, benetzte die goldenen Strähnen und die sowieso schon erhitzte Haut Selinas bevor er in kleinen Perlen wieder an der gläsernen Duschwand oder zusammen mit den Wassertropfen an ihrem Körper hinab ran und dabei ebenso unwillkürliche Bahnen beschrieb, wie das Herz im inneren ihrer Brust, das sich noch immer nicht sicher war, warum es eigentlich so verzückt klopfte. Hätte sie es nicht besser gewusst, hätte die Schönheit befürchtet, er würde es hören. Hören wie aufgeregt und unglücklicherweise erfreut sie über sein Erscheinen war, auch wenn sie es sich selbst nicht eingestand. Ihr Körper verriet sie, mit jeder Faser die nach ihm schrie und jeder noch so kleinen Reaktion die ihm unwillkürlich zur Schau stellte, das sie den Kampf mit sich selbst unter seinem ständigen Anblick früher oder später verlieren würde. „Das darf doch nur ein ebenso schlechter Scherz sein, wie deine billigen Anmachsprüche vorhin. Verschwinde Alex, wir haben nichts ausgemacht und das weißt du auch!“ wisperte sie mit scharfem Ton während sie ihn bitterböse anfunkelte und hoffte, das sie die Unsicherheit die ihren Körper trotz der heißen Dusche erzittern ließ, vollkommen von sich gewiesen hatte. Die Terrassentür! In ihrer schrecklichen Unvorsichtigkeit hatte sie sie offen gelassen, ohne daran zu denken was für Dämonen sie sich damit in ihr eigenes Haus einladen würde. „Armen Kerl? Wie wäre es wenn du einfach ins nächste Haus einbrichst und dort unter der Dusche auf eine Angebetete wartest, hm? Nun, verschwinde endlich!“ Dennoch, wer würde schon damit rechnen das er die Dreistigkeit besaß einfach zu ihr in die Duschkabine zu steigen, als sei es das normalste der Welt?!

Mit einem leisen Fluch auf den Lippen das er sich von ihren abweisenden Worten noch immer nicht beeinflussen, viel wichtiger vertrieben ließ, schlang auch Selina die Arme um sich selbst und blieb so mutig ihm gegenüber stehen wie sie nur konnte. Den Strahl der Dusche ließ sie als möglichen Schutz an, ließ ihn zwischen ihren Körper zu Boden preschen in der Hoffnung er würde sich früher oder später an dem heißen Wasser die Finger verbrennen und verschwinden, unwahrscheinlich – aber die Hoffnung starb zuletzt. Je länger er ihr in seiner vollkommenen Perfektion gegenüberstand und sie mit abschätzenden, beinahe amüsiertem Funkeln in den Augen dabei zusah wie sie sich immer weiter an der Kühlen Duschwand verkroch, desto schwerer viel es Selina ihren Blick nicht ebenso wie er bei ihr, über seinen Körper wandern zu lassen. Zaghaft strichen ihre tiefblauen Augen über die Tattoos die seine Arme bedeckten, wanderten die durch trainieren Arme hinab, liebkosten jeden Muskel der sich dabei unter der angespannten Haut abzeichnete...bis ihr bewusst wurde, das er sich wirklich ohne jegliche Scham über sein Verhalten oder gar sein Auftreten zu ihr gesellt hatte, wie Gott oder in seinem Fall der Teufel höchstpersönlich ihn geschaffen hatte. Sobald seine raue Stimme die Stille zwischen ihnen brach, ließ sie den Blick wieder hinauf zu seinen dunklen Augen wandern und erinnerte sich selbst daran, das er nur hier war weil er das eine von ihr wollte, das sie ihm nicht geben durfte. Egal wie viele Muskeln und Tattoos seinen Körper zierten, sie musste stark bleiben..irgendwie! „Das ist mir egal, du scheinst deinen Job nicht besonders gut auszuüben. Was ist das hier hm? Hausfriedensbruch, sexuelle Nötigung, Zurschaustellung von....“ wieder zierte ihre sonst so kühlen Wangenknochen eine leichte Röte bevor sie sich frustriert das nasse Haar aus dem Gesicht strich und ihn zornig ansah. „Anders als Dir, ist meinem Mann egal auf welcher Seite vom Gesetzt du wirklich stehst wenn er dich hier vorfindet, nackt, unter einer Dusche mit seiner Frau, und ausweisen bevor er seine Waffe geholt hat, kannst Du Dich auch nicht und wenn doch, bin ich sehr gespannt wie Du das hier rechtfertigen willst.“

Erneut weiteten sich die blauen Augen der Schönheit als er ohne mit der Wimper zu zucken unter den plätschernden Strahl des Wassers trat, der sie bis vor kurzem noch voneinander getrennt hatte um sie mit daran zu erinnern, weswegen er sich die Mühe gemacht hatte, bis hier her zu kommen. Obgleich sie sich nur noch weiter an die Wand zu lehnen versuchte, schaffte es Selina nicht seinen Berührungen auszuweichen oder gar ihnen zu versagen. Zaghaft atmete sie die viel zu heiße Luft aus ihren Lungen aus, derweil ihr Blick wie gebannt auf seinen Fingern lag mit denen er sie eines besseren belehrte. „Es ist nicht entscheidend ob mein vom Alkohol benebelter Verstand oder mein Körper zu Dir spricht, Alex...letztendlich solltest du auf den Ring an meinem Finger hören, der sagt: Finger weg, sie gehört schon zu Jemand anderen!“ wisperte sie mit heiserer Stimme während sie sich seinen Lippen auf ihrer gereizten Haut schmerzlich bewusst wurde. Jeder noch so kleine Punkt ihres Körpers den er nur flüchtig berührte, stand automatisch in Flammen. Als hätte er sie mit einem brennenden Streichholz gestreichelt, wanderte das Brennen ihren Körper hinab bis an den Punkt der ihr unwillkürlich verriet das sie trotzdem sie mehr als bereit für diesen Mann war, nach mehr dürstete, es geradezu verlangte. Seine Lippen so verführerisch und falsch zugleich, trafen ohne weitere Vorwarnung auf die ihren, ließen ihr keine Chance mehr sich gegen das zu wehren was sie so vehement zu bekämpfen versuchte. Das Begehren das er ihr entgegenbrachte, ihr geradezu deutlich machte sobald er sie näher an seinen Körper zog, brach die letzten Ketten mit denen sich die Schönheit von ihm weggesperrt hatte und ließen sie vollkommen an seinem Körper erblühen. Mit einem zufriedenem Schnurren auf den Lippen erwiderte Selina den Kuss in den er sie gerade zu fesselte, schlang die Arme zaghaft um seine breiten Schultern sobald er sie dazu brachte und schmiegte sich eng an seinen Körper wobei ihr der Kontrast zwischen der Hitze seiner Haut und der Kälte der Marmorfliesen im Rücken, einen Schauer über den Körper jagten.

Das er ihr mit dem Handtuch das ihren Körper bisher beschützte, auch die letzten Hemmungen vor dem Betrug an ihrem Mann nahm, durfte sie ihn nicht wissen lassen, nicht zeigen wie leicht er sie in seiner Macht hatte sodass sie den Kopf unsicher gegen die kühlen Fliesen legte und die Augen schloss, während seine Lippen die Linie von ihrem Schlüsselbein zu ihren Brüsten beschrieben. Alles in ihrem Inneren bettelte gerade zu nach mehr...bis er ihr wieder in den Sinn brachte, wen sie bei ihrem kleinen Spielchen vollkommen außer Acht ließ. Ihren Mann...Ohne sich noch einmal um den Finger wickeln zu lassen, stellte Selina das Wasser auf die kälteste Stufe die die Dusche zu bieten hatte und kühlte sie beide, einschließlich ihrer schmutzigen Gedanken vollkommen ab. Erst als er von ihr abließ und sie mit einem bösen Blick strafte, befreite sie sich aus seinem Griff, schnappte sich eins der trockenen Handtücher und stieg aus der Dusche um in sicherer Entfernung erneut auf sein Verschwinden zu plädieren. „Du solltest wirklich gehen, er könnte jede Sekunde nach Hause kommen, bitte! wisperte sie mit zittriger, gebrochener Stimme, wissend das nichts an ihr außer das schlechte Gewissen wirklich wollten das er für immer verschwand.

zuletzt bearbeitet 09.04.2013 00:26 | nach oben springen

#3

RE: Badezimmer

in Haus von Selina Ledoux 09.04.2013 14:34
von Alex Thatcher (gelöscht)
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Das warme Wasser zog sich in schlierigen Rinnsalen an den Körpern der beiden liebenden hinunter. Schweißperlen traten hinzu. Vereinten sich zu einem feuchten Liebesspiel. Genießerisch schloss der Schönling die Augen und sog den Duft seiner Gespielin langatmig ein. Immer fordernder, immer gieriger hielt er sie fest, liebkoste mit seinen Händen ihre weiche nasse Haut, leckte ihr mit der Zunge über die empfindliche durchnässte Haut. Erleichtert, dass sie sich ihm nun bedingungslos hingab, zog er das Mädchen enger an sich und strich ihr erneut eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Seine Lippen beendeten kurzzeitig die Erkundungstour und mit einem amüsierten Lächeln blickte der Lüstling zu ihr hinunter um ihr zu verdeutlichen, dass er glücklich sei.

Doch ebenso schnell wie Alexander diese Momente schätzte, ebenso schnell vergingen sie. Die perfekten Sekunden vergingen schneller als es die Zeit ihnen eigentlich erlaubte. Mit angespannter Rückenmuskulatur und erschrocken weit geöffneten Augen tastete Selina hilfesuchend nach dem Wasserhahn und durchbrach das Liebespärchen mit Hilfe des eiskalten Wassers, welches nun aus dem Hahn drang. Geschockt wich Alexander zurück. Seine Lust war augenblicklich verschwunden, sein Blut floss zurück zu seinem erkalteten Herzen. "Was zur Hölle?!" wütend sah er Selina aus dunklen Augen an, die Stimme lauter als sonst. Widerstandslos ließ er sich von Selina ein wenig nach hinten drängen, sodass sie anmutig trotz dieser unangenehmen Situation aus der Dusche stieg und sich nun ein eindeutig längeres Handtuch schützend um den Körper schlang.

"Er könnte kommen? Er könnte kommen?!" prustend machte Alexander mit einer raschen Handbewegung das Wasser aus und stieg mit durch Wut gespannter Brust aus der Dusche und tat es Selina gleich. Rasch hatte er sich ein Handtuch genommen und trocknete damit seinen durchaus ziemlich erhitzten Körper ab. "Soll das eigentlich ein Scherz sein? Sieh dich an Selina. Du kennst mich kaum. Um genau zu sein kennst du mich überhaupt nicht. Und es brauchte nicht einmal 30 Minuten, da hatte ich dich schon nun fast zum 3. Mal herum bekommen." Kopf schüttelnd nahm er seine auf dem Boden liegende Jeans und zog sie sich über ohne dabei zu bemerken, dass sie noch immer vollkommen durchnässt war von dem Sturm der mittlerweile draußen herrschte. "Siehst du denn nicht wie du dich in eine Rolle quetschst, die nicht zu dir passt? Du zwängst dich hinein und gehst dabei zugrunde. Aber gut. Wie du meinst." Schnaufend packte er sich auch noch seine Lederjacke und war gerade dabei aus dem Zimmer zu treten, als von draußen wütende Schreie eines Mannes zu vernehmen waren. Alexander's Gesichtsfarbe änderte sich schlagartig. "Erzähl ihm ich hätte versucht dich zu vergewaltigen!" zischte der Schönling der Blondine zu ehe die Tür von einem in Rage versetzen Ehemann aufgerissen wurde. Brüllend stürmte Alexander auf den Neuankömmling los und schlug den perplexen Mann zu Boden ehe er ohne Schuhe, ohne Boxershorts, ohne T-shirt durch die Terassentür in die nasse Dunkelheit verschwand. Ich werde sie hier heraus holen...

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#4

RE: Badezimmer

in Haus von Selina Ledoux 09.04.2013 21:50
von Selina Ledoux (gelöscht)
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Ein kleiner Windstoß der aus der stürmischen Nacht, durch ihre Terrassentür geschlichen kam, wie der Fremde vor kurzem wehte durch das schwarz geflieste Badezimmer sobald Selina die Tür zu eben diesem ausstieß und der Hitze die noch immer darin herrschte, zu entkommen versuchte. Alles an ihrem Körper schien auf das Äußerste angespannt, ihre Nerven reagierten auf jede noch so kleine Berührung des Windes auf ihrer Haut und ihr Blick hing noch immer misstrauisch an dem Mann den sie unter der Dusche ein weiteres Mal abgewiesen hatte. Ob er es diesmal endlich verstanden hatte, wusste Selina nicht doch hoffte sie es inständig. Wissend, das sie es kein weiteres Mal übers Herz bringen könnte, sich seinem verlangendem Blicken und betörenden Berührungen zu entziehen um den klaren Verstand zurück zu gewinnen, der sie unter normalen Umständen stets auszeichnete, schlang sie noch einmal das riesige bordeaux farbenen Handtuch um ihren zierlichen Körper und strich die noch nassen goldenen Strähnen zurück ohne den wachsamen Blick dabei von dem Fremden zu lassen, der sie noch immer mit wütendem Blick musterte. Der Zorn der in ihm aufflammte, der auch dem kühlen Wasser der Dusche nicht wich, spiegelte sich in seinen dunklen Augen wieder, brachte sie gerade zu zum glühen, derweil er sie mit eben diesem Blick dazu brachte, noch einige Schritte weiter vor ihm zurück zu schrecken. Das ein Mann wie er nicht oft abgewiesen wurde und mit diesem Gefühl nichts anzufangen wusste, konnte sich die Blondine nur all zu gut vorstellen, doch war es nicht das Mitleid das sie ihm gegenüber empfand, das sie am liebsten zu ihm zurück in die Dusche getrieben hätte....

Seine wutentbrannte Stimme, riss sie aus ihren eindeutig nicht mehr jugendfreien Gedanken, ehe sie sich unsicher auf die Unterlippe biss und den Blick vollkommen von ihm abwandte. Nicht sicher, mit wie viel mehr von seiner Nähe sie es ertragen könnte ohne ihm nachzugeben, begann sie sich das noch immer nasse Haar zu bürsten, wobei sie ihn zaghaft durch den nur noch wenig beschlagenen Spiegel an der Wand im Auge behielt. „Du verstehst das einfach nicht, es ist...schwierig“ erklärte sie mit gebrochener Stimme, ehe sie sich leicht gegen die kühle Amatur des Waschbeckens lehnte und die Musik ausstellte die noch immer durchs Badezimmer drang. Die Stille umfing sie wie Balsam auf ihrer Haut, legte sich schützend um ihren gereizten Körper und ließ sie für einige Sekunden die viel zu heiße Luft ausatmen, die ebenso in ihrem Lungen gerfangen war, wie sie mit Alex in diesem Raum. „D.das ist nicht wahr!“ begann sie beinahe wütend zu raunen sobald er sie beschuldigte ihm vollkommen erlegen zu sein ehe sie ihn bitterböse anfunkelte und sich das Haar zurück strich. Jedes weitere Wort, jeder Blick dem sie ihn widmete, kam ihr nach dem was zwischen ihnen geschehen war, mehr als nur falsch vor. Schuld, Angst und Unsicherheit machte sich in ihrem Körper breit und verdrängte jegliches schöne Gefühl das er ihr bis vor kurzem noch geschenkt hatte. Obwohl sie innerlich fluchte, sobald er nach seinen noch immer klitschnassen Sachen griff und sich in diese hineinzwängte, konnte sie nicht viel mehr tun als ihn dabei zu beobachten, seine zornigen Worte über sich ergehen zu lassen und der Erkenntnis zu unterliegen, das er mit jedem Wort ins Schwarze traf. Sie wusste das sie früher oder später zugrunde ging, in diesem Haus, diesem Leben...dieser Ehe, doch war das nicht mehr länger sein Problem. Erst das laute Zuschlagen der Haustür und die durch dringende Stimme die sogar die mit ihrer Wut sogar die Hausmauern zum erzittern brachte.Ohne das sie noch etwas sagen oder tun konnte, das die Situation gerettet hätte, schlug sie zaghaft die Hand an die Lippen und biss sich auf die Unterlippe als ein leises Wimmern ihrer Kehle entwich. Er war verschwunden, nach all den wütenden Worten und Beleidigungen, blieb von ihm nicht viel mehr als seine Kleidung und ihr die gebrochene Nase ihres Ehemannes zurück der sie mit ebenso aufkochender Wut anblickte, wie Alex es zuvor getan hatte. „Z.zum Glück bist du endlich da...“ wisperte sie unsicher in der Hoffnung, es könnte die Stimmung retten, wissend das dies nicht der Fall war. Die Nacht reichte sich in viele der vergangenen Höllennächte ein, doch waren die besorgten Gedanken an Alex wenigstens ein kleiner Trost dabei.

~*~*Ende *~*~

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